Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung!

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Wie alles begann

Im Januar 2005 reiste Bernadette Kowolik zum ersten Mal nach Uganda in die Hauptstadt Kampala, um dort ein Praktikum in einer Schule für behinderte Kinder zu absolvieren. Das Land und die Menschen begeisterten sie ebenso, wie sie die Armut und Hoffnungslosigkeit erschreckte. So begann sie, wieder zurück in Deutschland, mit der Gründung des Vereins “Hoffnung Spenden”.

Auf der dritten Afrika – Reise mietete Bernadette ein Haus in Kampala, wo anfangs 27 Straßenkinder ein Zuhause fanden. In den Slums fotografierten sie und ihre Helfer Kinder und Jugendliche, die auf Paten hoffen, um den Kindergarten, die Schule oder ähnliches besuchen zu können. Einige Jugendliche zogen in den folgenden Wochen wieder aus. Sie wollen versuchen auf eigenen Beinen zu stehen, kommen aber immer mal wieder vorbei.

In unserem Haus leben die Kinder und 2 Mitarbeiter zusammen. Sie sind eine Familie, in der die Kinder Kinder sein dürfen. Sie spielen gern Fußball, hören Musik – wenn der Strom mal nicht ausfällt – und nehmen die Angebote in den Workshops (z.B. traditioneller Tanz, Theater, Kunst …) war. Die Teilnahme an den Workshops ist freiwillig. Inhaltlich legt man Wert darauf, dass die Kinder zunächst ihre Heimat kennen lernen und Erlebtes verarbeiten.

Bernadette Kowolik war bei der ZDF Sendung „Volle Kanne“ zu Gast. Zusammen mit Marco Girnth erzählen sie von ihrer Reise nach Uganda und der Arbeit vor Ort.

Bernadette Kowolik zu Gast bei Frank Elstner

Straßenkinder in Uganda

Das Kinderheim in Kampala liegt in einem ruhigen Randbezirk der Hauptstadt. Vom Grundstück am Hang hat man einen grandiosen Blick über die Stadt. Das Haus und das Wirtschaftsgebäude mit zwei Mitarbeiterwohnungen befinden sich mitten auf dem Gelände, welches groß ist und bietet viel Platz zum Spielen und Herumtollen bietet. Einige Bäume spenden Schatten und auch ein kleiner Garten wird von Mitarbeitern und Kindern gemeinsam gepflegt.
Im Haupthaus gibt es 3 geräumige Kinderzimmer, einen großen Gemeinschaftraum, ein Gästezimmer und zwei Bäder. Außerdem befinden dort das Büro, ein Abstellraum und ein Lagerraum.
Die Finanzierung von Miete, Wasser und Strom, sowie diverse Gebühren bzgl. der Betriebserlaubnis als Kinderheim werden, neben einigen wenigen regelmäßigen Hausspenden, von ungebundenen Einmalspenden finanziert.

Die Mädchen und Jungen leben bei uns in einem Haus, wobei der Jungenbereich einen gesonderten Eingang im Haus hat, wie es das ugandische Gesetz vorschreibt.
Den Gemeinschaftsraum nutzen alle Kinder gemeinsam.
Die Alterszusammensetzung der Gruppe ähnelt einer Familienstruktur. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um die Kinder auf ein späteres selbstständiges Leben vorzubereiten. Sie lernen hier Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Vorbildfunktion und vieles mehr. Ebenso erlernen alle Kinder unter Anleitung des Personals Tätigkeiten des täglichen Lebens, wie z.B. Kochen und Wäsche waschen. Auch dies ist im Bildungsgesetz Ugandas vorgegeben.
Natürlich findet eine Hausaufgabenbetreuung und Freizeitgestaltung durch das pädagogische Personal statt. Hierbei wird ebenso auf Freude am Lernen Wert gelegt. Auf Ausflügen können die Kinder ihr Wissen erweitern, z.B. Namugongo (die größte Wallfahrtsstätte Ugandas) oder ein Besuch des Schwimmbades, um einmal auf andere Weise sportlich aktiv zu sein. Workshops finden aber auch auf dem Gelände statt, z.B. traditioneller Tanz.

Bildung ist der Schlüssel zu einer besseren Zukunft. Bildung funktioniert bei Kindern hauptsächlich aus dem Antrieb, Neues zu erlernen. Hierbei spielen Neugierde und Spaß eine tragende Rolle, um langfristige und intensive Erfolge zu erzielen.
Für den Verein gilt es daher als Grundsatz, dass die Kinder mitentscheiden, welche Schule sie besuchen möchten. Nur wenn sich Kinder wohl in einer Bildungsstätte fühlen, besuchen sie diese gern und arbeiten erfolgsorientiert mit. Teamfähigkeit und Empathie werden so gleichzeitig gefördert. Ebenso werden die Kinder in der Resilienz gestärkt und somit erlernen somit neben Wissen auch soziale Fähigkeiten in der Gruppe Gleichaltriger.

Grundsätzlich ist der Verein bestrebt, die Kinder in einer nahegelegenen Schule anzumelden. Es kommt aber auch vor das weitere Wege entstehen und Fahrtkosten entstehen. In einigen seltenen Fällen möchten Kinder auch das Internat besuchen.

Die Arbeit in den Slums von Katwe

In den Slums von Katwe, einem Stadtteil Kampalas, versuchen wir kompetente Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Hier betreuen wir mehrere Familien und einige ältere Menschen. Menschen, die nicht mehr arbeitsfähig sind, zum Beispiel auf Grund von Krankheit oder Alter, helfen wir vor allem in und medizinischer finanzieller Hinsicht. Wir zahlen für ihre kleinen Hütten die Miete und übernehmen auch weitestgehend die medizinische Betreuung.

Den Familien helfen wir auf verschiedene Weise. Hier versuchen wir vor allem die Eltern bei der Arbeits- und Ausbildungssuche zu unterstützen, so dass sie in der Lage sind, ihre Familie eigenständig zu versorgen. Selbst wenn dieses Ziel erreicht ist, begleiten wir sie weiterhin als beratende Instanz. Priorität bei den Kindern hat die Sicherung ihrer Schulbildung. Für uns bedeutet das vor allem, die Kosten für Schulgeld und Unterrichtsmaterialien zu tragen. Das Schulgeld zahlen wir direkt an die jeweilige Schule und dort erkundigen wir uns regelmäßig auch nach den einzelnen Schülern.

Bei der medizinischen Versorgung sind wir ebenfalls behilflich. Hier ist gerade die Hygiene sehr wichtig. Dazu halten die Mitarbeiter der Klinik von Katwe von uns organisierte Vorträge, um die Bewohner der Slums aufzuklären und Krankheiten.

Ein weiterer großer Punkt unserer Arbeit ist die Aufklärung: Hier stehen unsere Mitarbeiter vor Ort beratend zur Verfügung. Wir bieten den Menschen auch an, das AidsCenter zu besuchen. Hier können sie einen HIV-Test machen und an Aufklärungsvorträgen teilnehmen.

2014 haben wir eine Anlaufstelle in den Slums gegründet. Diese besteht aus einem Büro und einem Raum für bildungsfördernde und pädagogische Angebote. In der Anlaufstelle erhalten die Mädchen und Frauen medizinische Beratung und Behandlung, sie werden Aufgeklärt und erhalten beratende und teilweise finanzielle Hilfe bei allen auftretenden Problemen.

Ich freue mich sehr, dass wir den deutschen Sänger Matze Rossi als Paten für unser Projekt in Slums gewinnen konnten! Ich freue mich auf die Zusammenarbeit!

Hope for girls

Hope for Girls wird unser neuer Projektzweig bei dem wir hauptsächlich Mädchen und junge Frauen unterstützen wollen.

Wir freuen uns sehr, dass die deutsche Schauspielerin Floriane Daniel Patin für unser neues Projekt ist.

Wenn auch du die Patenschaft für ein Mädchen übernehmen möchtest, unsere Anlaufstelle finanziell unterstützen willst oder Ideen hast, dann wende dich bitte an uns.